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Fortpflanzung von Mücken

Mücken halten sich besonders gerne in feuchten Gebieten auf. Mit Eintritt der Dämmerung bilden sich Schwärme aus mehreren hundert meist Mückenmännchen, die durch bestimmte Lokstoffe, sog. Aggregationspheromone, welche die Weibchen anziehen.

So fliegen die Weibchen in den Schwarm hinein, um dort befruchtet zu werden.

Fortpflanzung von Mücken



Die Männchen erkennen die Weibchen an einer bestimmten Flügelschlagfrequenz und paaren sich dann mit ihnen. Dabei passen sie die Tonhöhe ihrer Flügelschläge einander an. Sobald ein Weibchen befruchtet ist, sucht sie sich einen Warmblüter aus, dem sie etwas Blut für die Eiproduktion absaugen kann, denn dieses Blut ist nötig, um überhaupt Eier produzieren zu können.

Ein kurzes Mückenleben


Die Lebensdauer von Männchen beträgt ungefähr 10 Tage, die der Weibchen ca. 3 Wochen, wobei sie in einem geeigneten Winterversteck auch mehrere Monate alt werden können, um dann im kommenden Frühjahr wieder Eier abzulegen.



Die Stechmücke durchläuft in ihrem Leben 1 Eistadium, 4 Larvenstadien, 1 Puppenstadium, und zuletzt erreicht sie das Imago, das Erwachsenen-Stadium. Aus den Eiern schlüpfen nach etwa 3 Tagen die Larven. Sie leben ausschließlich im Wasser wo sie unter der Wasseroberfläche hängen und durch ein Atemrohr Luft aufnehmen.

Die Larven besitzen bürstenartige Mundwerkzeuge, mit denen sie Mikroorganismen zu sich hin wirbeln und dann verspeisen. Schon nach ca. 5 Tagen verpuppen sich die Larven und heraus schlüpfen die erwachsenen Stechmücken.

Je nach Wetterlage können die neuen Mücken langsamer oder schneller schlüpfen. Wenn es besonders warm und regnerisch ist, kann das schon nach 10 Tagen sein. Ist es jedoch trocken und kühler, dauert es bis zu 3 Wochen.
Wussten Sie schon...?

Ein Mückenweibchen kann nach der Befruchtung und nach der Blutaufnahme ungefähr 300 Eier legen. Und das geschieht in ihren gerade mal drei Lebenswochen gleich mehrmals!


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