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Gefahren bei Mückenstichen

Früher konnte man davon ausgehen, dass Mückenstiche uns nur im fernen Ausland gefährlich werden können. Die Zeiten sind leider vorbei.

Auch in unseren Breiten kann ein Mückenstich durchaus zu einem ernsten gesundheitlichen Problem werden, insbesondere für Allergiker.

Gefahren bei Mückenstichen

Wie gefährlich ist der Mückenstich als solches?


Mal abgesehen davon, dass Allergiker besonders heftig auf einen Mückenstich reagieren können, ist der Stich als solches, anders als der von anderen Insekten (wie von Bienen oder Wespen), im Prinzip harmlos. Wichtig ist, dass man die Stichstelle behandelt (am besten mit Hitze, siehe Erste Hilfe) und ansonsten einfach in Ruhe lässt, wenn es auch noch so schwer fällt.



Fängt man erst einmal an zu kratzen und zu reiben, verstärkt man den Juckreiz sowie die Rötung und Schwellung, weil man den eiweißhaltigen Speichel, auf den man leicht allergisch reagiert, unter der Haut verteilt. Kratzt man sich die Stichstelle sogar auf können Sekundärinfektionen entstehen, die einem dann noch eine ganze Weile zu schaffen machen können. Außerdem verlängert sich der Heilungsprozess deutlich. Ein Mückenstich muß nicht, kann aber desfiniziert werden. Dies ist v.a. dann ratsam wenn man sich in feuchter Umgebung aufhält, denn dies würde das Einnisten von Krankheitskeimen in die Stichstelle fördern.

Wenn aber jemand in ihrer Nähe besonders auffällig mit Kreislaufstörungen, Atemnot, Pulsrasen, starken Rötungen sowie Schwellungen nach einem oder mehreren Mückenstichen reagiert, sollte man sicherheitshalber umgehend einen Arzt zu Rate ziehen.

Können Mücken Krankheiten übertragen?
Die Antwort ist leider ja! Insbesondere in tropischen Breiten gibt es eine ganze Reihe von ernsthaften Erkrankungen, die von Mücken übertragen werden können.

Erfahren Sie mehr über Krankheiten, die durch Mückenstiche ausgelöst werden.




Sind Kinder besonders in Gefahr?


Kleinkinder unter 3 Jahren sollte man keine Mückenschutzmittel auftragen, weshalb sie also schon eher in Gefahr sind als ältere Kinder oder Erwachsene. Wichtig ist bei den Kleinen darauf zu achten, dass sie die richtige Kleidung tragen und besonders nachts vor Mücken geschützt werden. Entweder werden die Räume durch Fliegennetze an Fenstern und Türen geschützt, oder man bringt über dem Kinderbettchen ein Moskitonetz an, was dann das gesamte Bett schützt.

Bei größeren Kindern kann man diese Mückenschutzmittel schon eher einsetzen. Bei Erwachsenen sind diese Mittel sowieso unbedenklich anwendbar.

Bei größeren Kindern kann man diese Mückenschutzmittel schon eher einsetzen. Bei Erwachsenen sind diese Mittel sowieso unbedenklich anwendbar.



Was müssen Allergiker beachten?


Bei dem Einen ist es nur ein kleiner Stich mit kleiner Schwellung und leichter Rötung. Beim Anderen bilden sich dicke Beulen, große Quaddeln und extremes Jucken. Diese heftigen Symptome kann man bereits als allergische Reaktion bezeichnen. Kritisch kann es dann werden, wenn nicht nur eine, sondern mehrere Mücken zugestochen haben. Wenn sich dann auch noch Atemnot, Herzrasen und Blutdruckprobleme einstellen, ist sofort ein Arzt aufzusuchen bzw. zu rufen, denn die Gefahr eines Anaphylaktischen Schocks (Kreislaufversagen) ist sehr groß. Dieser kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Ratsam ist es, bei bekannter Allergie gegen Mückenstiche, immer das Notfallmedikament bei sich zu haben und eine Begleitperson über den Gebrauch im Ernstfall zu instruieren.

Feuchtigkeit und Hitze = Mückenplage

In feuchten Gebieten fühlen sich Mücken besonders wohl. Folgt nach regenreichen Tagen eine Hitzeperiode finden die Mücken ideale Bedingungen und sind besonders lästig.


Mückenstiche Krankheiten

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Welche Krankheiten sind durch Mücken übertragbar?


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Mückenstiche Symptome

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Woran erkennt man einen Mückenstich?


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Wie verhindert man Mückenstiche am besten?


Vorbeugende Maßnahmen